Über uns

Veröffentlicht am 1. September 2011

Geschichte und Profil der Koreanischen Schule Bochum e.V.

Als im November 1976 von einer kleinen Gruppe koreanischer Studenten der Ruhr-Universität Bochum und einer koreanischen Krankenschwester die Koreanische Schule als Elterninitiative gegründet wurde, dachte noch niemand daran, dass diese Schule über mehr als vier Jahrzehnte bestehen und einmal eine nicht mehr wegzudenkende Institution in Bochum sein würde. Man startete seinerzeit den Unterricht für die Kinder koreanischer Gastarbeiter und Studenten, die Mitte der 60er bis Ende 70er nach Bochum kamen, mit rund 20 Kindern, aufgeteilt in zwei Gruppen, eine Gruppe für die Kindergartenkinder und eine für die Grundschulkinder. Ein Jahr später wurde am 4. November 1977 der Verein der Koreanischen Kinderschule Bochum e.V. gegründet, der dann die Trägerschaft der Schule übernahm.

Die Schule entwickelte sich weiter und bot später auch Kindern aus deutsch-koreanischen Familien die Möglichkeit, die Muttersprache des koreanischen Elternteils zu erlernen. Koreanisch zu lehren und Schülern koreanische Kultur und Tradition zu vermitteln, zählt nach wie vor zu den Hauptaufgaben unserer Schule. Heute besuchen u.a. bereits Kinder der 3. Generation ehemaliger Zuwanderer unsere Kleinkindergruppe und Kindergartenklasse. Darüber hinaus können seit vielen Jahren auch interessierte Jugendliche und Erwachsene ohne Vorkenntnisse die koreanische Sprache in unserer Schule erlernen. Um dem Rechnung zu tragen wurde im Jahr 2008 das Wort Kinderschule aus dem Namen der Schule entfernt und die Schule in Koreanischen Schule Bochum umbenannt. Seit 2013 wird die Koreanische Schule Bochum als gemeinnützig anerkannter Verein geführt, der die Trägerschaft der Schule übernahm.

Die Koreanische Schule Bochum e.V. basiert auf der Eigeninitiative von Eltern und Förderern der Schule. Sie trägt sich aus Elternbeiträgen und Spenden, wird finanziell von der Overseas Koreans Foundation (한국재외동포재단) unterstützt und bezieht Schulbücher, Informationsmaterial, sowie Sprachlehrwerke für Nicht-Muttersprachler vom koreanischen Erziehungsministerium in Deutschland (KEID).

Weitere Unterstützung erfährt die Koreanische Schule durch die Stadt Bochum, die zusammen mit der Graf-Engelbert-Schule deren Unterrichtsräume zur Verfügung stellt.







Die Koreanische Schule Bochum (KSB) bekam für ihr Geschichtsbuch zum 40. Jubiläum der Schule 2018 einen Preis für besonders herausragende Schulprojekte unter allen koreanischen Schulen weltweit von der Overseas Koreans Foundation verliehen.